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03.09.2019

Gesund, nachhaltig und seit Jahrtausenden beliebt: Neuer OVID-Film über die Verarbeitung von Leinsaaten in Deutschland

Es steckt in Farben und im Linoleum, wird überwiegend importiert und zählt aufgrund hoher Gehalte an Omega-3-Fettsäuren zu den gesündesten Pflanzenölen. Über Ursprung, industrielle Verarbeitung und die vielfältige Nutzung von Leinsaaten berichtet der neue OVID-Film „Leinsaaten - gesund, nachhaltig und seit Jahrtausenden beliebt” in weniger als vier Minuten.

Rund 148.000 Tonnen Leinsaaten verarbeiteten die deutschen Ölmühlen im letzten Jahr. Da hierzulande im gleichen Zeitraum nur etwa 5.000 Tonnen heranwuchsen, importierten die Ölmühlen Lein überwiegend aus Ländern wie Kasachstan (51.000 Tonnen), Russland (51.000 Tonnen) und Frankreich (13.000 Tonnen).

Aus den Leinsaaten gewinnen die Ölmühlen Schrot und Öl. Während Leinschrot ein beliebtes Futter in der Pferdezucht ist, zählt Leinöl zu den gesündesten Pflanzenölen überhaupt. Es besteht zu mehr als 50 Prozent aus alpha-Linolensäure, einer essentiellen Omega-3-Fettsäure, die den Cholesterinspiegel auf natürliche Art und Weise senkt.

Aufgrund seiner chemischen Eigenschaften wird Leinöl auch besonders von der Industrie nachgefragt und häufig als Bindemittel zur Herstellung von Farben, Lacken und Fußbodenbelägen eingesetzt. Als ein natürlicher Holzschutz für Möbel, Fenster oder Türen kommt das Öl bereits seit Jahrhunderten zum Einsatz.

Lein ist eine sehr alte Kulturpflanze und nach Raps, Soja und der Sonnenblume die viertwichtigste Ölfrucht bei der Verarbeitung in Deutschland. Der Anbau konzentriert sich hierzulande vorwiegend auf die neuen Bundesländer. In Deutschland werden die meisten Leinsaaten in industriellem Maßstab in Ölmühlen in Nordrhein-Westfalen gepresst.

Hier geht es zur Pressemeldung: http://bit.ly/2Lm0car

Hier geht es zum Film: https://tinyurl.com/Leinsaaten  


Foto: Freepik